• Provokation: probate Versuchung der Wahrheit
    Gesellschaftlich,  Kommunikation,  Medien,  Social Media

    Provokation: probate Versuchung der Wahrheit

    Provokation (v. lat. provocare ‚hervorrufen‘, ‚herausfordern‘) bezeichnet das gezielte Hervorrufen eines Verhaltens oder einer Reaktion bei anderen Personen. Hierbei agiert der Provokateur bewusst manipulativ oder unbewusst in einer Weise, dass die provozierte Person oder Personengruppe ein tendenziell erwünschtes Verhalten zeigt. Jeder Mensch empfindet Provokation anders. So ist es für den Einen bereits ein abwertender Blick, hingegen für den Anderen muss es mindestens eine verbale Entlgeisung sein. Neben all diesen persönlichen Formen einer Provokation, gibt es auch noch jene, welche bewusst vom Gegenüber eingesetzt werden. Hierbei kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass man einen Nerv trifft. Abgesehen von persönlichen unbewussten Provokationen, welche meist auf emotionaler Vergangenheitsbewältigung beruht, greifen Menschen…

  • Kommunikation,  Medien

    Wie viel Pressefreiheit ist zuviel?

    Jan Böhmermann und sein „Schmähgedicht“ über den türkischen Präsidenten Erdoğan ist seit seiner Entstehung in aller Munde, die Stellungsnahme der deutschen Kanzlerin kritisch hinterfragt und teilt eine Nation. Doch seit diesem Gedicht ist eine ethische Frage wieder mehr in den Vordergrund getreten und beschäftigt Gesellschaft, Ethik Komissionen, Politiker und Journalisten gleichermaßen. Wie viel Presse- und Meinungsfreiheit ist zuviel Freiheit? Die deutsche und österreichische Verfassung besagt, dass es Jedermann frei steht seine Meinung im gesetzlichen Rahmen zu äußern und sich auch entsprechend zu informieren. Österreich: Artikel 13 Staatsgrundgesetz: „Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift, Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. Die Presse darf weder…

  • Gesellschaftlich,  Kommunikation,  Social Media

    Wir sind wer wir sind

    In den letzten Jahren häufen sich die Medienartikel und Meinungsäußerungen von Professionisten über die sogenannte Generation Y. (Definition lt. Gründerszene.de: Zu der Generation Y (Englisch: Why?) zählt man die Jahrgänge 1980-1995, die dafür bekannt sind, Althergebrachtes in Frage und die Arbeitswelt auf den Kopf zu stellen.) Etliche Vorwürfe wie „Will diese Generation auch mal arbeiten?“, „Übernimmt keine Verantwortung“, „Langweiler“, „Nur fordern, nichts leisten“ kann man immer wieder lesen und genauso auch viele Gegenargumente oder „Neutralisierungen“ diverser Aussagen von Printmedien. Wie sieht das jedoch die betroffene Generation? Wie viele dieser Vorwürfe können Menschen dieser Generation tatsächlich bestätigen oder widerlegen? Und eine noch viel wichtigere Frage, kann oder muss man jeden Generationswandel in…

  • Gesellschaftlich,  Information,  Kommunikation,  Medien,  Social Media

    Auch das Netz darf sich weiter entwickeln

    Vor einigen Tagen machte ein Bericht eines in der Szene bekannten Größe die Runde. Es ist von niemand anderen die Rede, als vom Blogfather himself, Hossein Derakhshan. Dieser saß sechs Jahre im Gefängnis in Teheran, einfach weil er bloggte. Es ist eigentlich nichts Neues, dass in derartigen Ländern mit derartigen Regimen eine freie Meinungsäußerung stets eine gefährliche Sache ist, doch hat dies Herrn Derakhshan nicht abgehalten und erntete dafür aus der Bloggerszene, als auch freien Journalisten den größten Zuspruch, den er haben konnte. Jetzt sechs Jahre später befindet er sich wieder in Freiheit und will auch sein Lebenswerk wieder aufgreifen um festzustellen, dass sich auch die Society im www verändert…

  • Ausbildung,  Bildung,  Nähkästchen

    Und was machen Sie jetzt genau?

    In eigener Sache, aus dem Nähkästchen geplaudert… Vorallem in „unserer“ Branche wird man doch ab und zu mit der Frage konfrontiert, was man denn eigentlich nun genau tut. Denn die Beschreibung der eigenen Tätigkeit beginnt bei ‚Social Media Manager‘, ‚Projektmanager‘ und geht weiter bis hin zu ‚Web Designer‘, ‚Marketing-‚ oder ‚Event Manager‘ und endet vermutlich erst in der Königsdisziplin ‚Journalist‘, ‚Kommunikationswissenschaftler‘. Das Problem an der Sache ist, es trifft alles irgendwie ein bisschen zu. Ein Absolvent eines derartigen Studiums ohne weiterer Vertiefung – sprich einem Masterabschluss – ist in derartig vielen Bereichen einsetzbar, dass es dann wirklich schon sehr stark auf die persönlichen Vorlieben und natürlich von den persönlichen Fähigkeiten…